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Neues Jahr, neue Welt

Montag, 7. Januar, 2008

Jetzt geht es los.

Jetzt ist die Zeit reif. Für mich.

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Ende

Freitag, 21. Dezember, 2007

Das Ende ist nah…

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Nichts ist so einfach

Sonntag, 9. Dezember, 2007

Nichts ist so einfach, wie sich selbst zu belügen.

Nichts ist so einfach, wie sich selbst Schaden zu zufügen.

Nichts ist so einfach, wie nur sich selbst zu sehen.

Nichts ist so einfach, wie zu gehen.

Ich habe ein Alkoholproblem. Und ein Verantwortungsproblem. Und ein Erwachsenseinproblem.

Ich lebe in der Vergangenheit und träume von der Zukunft. An allem sind alle schuld, ich bin nur ein Opfer. Alles dreht sich um mich, die mir Nahe stehen, kriegen das ab.

Nichts ist so schwer, wie sich das einzugestehen.

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Auffallen

Dienstag, 20. November, 2007

Auffallen.

Ist euch mal aufgefallen,

wie schmerzhaft Auffallen

sein kann; worauf man fällt,

wann man auffällt?

 

Auffällig.

Wenigen fällt

Das auf,

viele sind einfältig

genug, dass das nicht auffällt.

Fallt nicht, wenn ihr auffallt.

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Lange Weile

Dienstag, 20. November, 2007

Nach einer langen Weile

der langen Weile

kam lange keine

Langeweile.

 

Keine

Weile

haben, langt

nicht zum Langeweile

klagen.

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Wortspiel der Woche

Donnerstag, 8. November, 2007

Verleger

  1. Herausgeber
  2. Chaot
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Mein unbedeutendes Video

Donnerstag, 8. November, 2007

Gemacht aus Schnipseln die es mal auf der Homepage von TvTotal gab. Es ergibt einen Sinn hinter dem Humor. Nicht nur Spass. Look closer.

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It’s a men’s world…

Montag, 5. November, 2007

Praktisch jede große Erfindung, jeder Gesellschaftsentwurf, jede Moral und jede Wissenschaft ist von Männern entworfen worden. Weißen, älteren Männern. Seit einiger Zeit sinkt zwar das Alter, aber die Dominanz bleibt. Es zeigt sich das „andere“, also Frauen und nicht weiße, in Teilen „unserer“ Erfindungen sogar besser sind als wir selbst. Das ist gut.

Wie aber sähe eine Welt von weißen, älteren Frauen aus. Oder von nicht-weißen. Das kann sich kaum jemand vorstellen, denn eines können weiße Männer besonders gut. Wahrheiten verkaufen. Als DIE Wahrheit. Als naturgegeben. Wäre eine Frauen Welt demokratischer? Eine Nicht-westliche (von weißen Männern gemachte) emotionaler, gleicher, gerechter…besser?

Man kann viele Erzeugnisse und Ergebnisse der Männer-Welt loben oder verdammen. Religion, Naturwissenschaft, Kunst, Kultur, Literatur, Regierungsformen, Medien, Wirtschaft, Gesundheit. Unter anderem.

Wie sähe eine „weibliche“ Religion aus? Wie eine afrikanische Naturwissenschaft, eine von Kindern geführte Regierung, ein Gesundheitssystem der Aborigines wenn man diese auf eine so große und komplexe Gesellschaft wie unsere anwandte?

Ohne Frage ist Demokratie und Marktwirtschaft haben all das erst ermöglicht. Jedoch für einen hohen Preis. Denn eigentlich vertragen sie sich nicht miteinander. Zwar geht es immer um Wettbewerb aber in der Marktwirtschaft gibt es keine ähnlich wirksame und wichtige Mitbestimmung wie bei der Demokratie. Umgekehrt ist die Demokratie oftmals zu schwerfällig und ungenau wenn sie sich versucht auf die immer schneller wachsende und sich drehende Welt einzustellen, da ist der Markt schneller. All das haben weiße Männer erdacht und an Gesellschaften ausprobiert und indoktriniert. Sehr geschickt, sehr einflussreich.

Können wir uns vorstellen wie eine andere Welt aussehen würde? Irgendjemand wird unser Denken immer dominieren, anders sind wir gar nicht in der Lage, miteinander zu leben und zu kommunizieren, nur wie?

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Die Ablenkung

Mittwoch, 31. Oktober, 2007

Ablenkung vom Leben,

Ablenkung vom Tod,

Ablenkung vom Geben,

Ablenkung von der Not,

 

Ablenkung vom Lieben,

Ablenkung vom Licht,

nichts ist mir geblieben,

weiß nur, ich brauche dich.

 

Ablenkung von Neuem,

Ablenkung von mir,

Ablenkung erneuern,

ich bin ein abgelenktes Tier.

 

Ablenkung von innen,

Ablenkung von Tiefe,

Abgelenkte Sinne,

bedeutungslose Briefe.

 

Abgelenkte Worte,

Ablenkung von Gefühlen,

von Ablenkung ermordet,

nur noch einer unter vielen.

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Wiki-Welt

Montag, 29. Oktober, 2007

Wir lieben Wikipedia. Noch nie hat es ein so gigantisches, Welt-umspannendes Wissensprojekt gegeben mit solch flachen Strukturen.

Es zeigt aber eine Schwäche unserer Gesellschaft. Überbordende Neugier. Wir dürsten nach Information. Jeder Mensch hat bald sein eigenes Wiki, seine eigene Biographie, die sich ständig selbst updatet. Die Wikiwelt wird eine sein, in der es eine exakte Abbildung unserer Welt, in Information übersetzt geben wird. Alles ist verlinkt und anklickbar. Vom Buchstaben zum Wort zum Begriff zur Gruppe zur Sprache zur Welt. Diese Nebenwelt wird nicht nur Information abbilden, sie wird sie auch selbst generieren. Durch die Verlinkung von alles mit allem. Die Wikiwelt wird eine riesige, unendlich dichte und immer dichter werdende Informationswolke sein.

Wir werden diese gigantischen Informationsmassen nicht verarbeiten und begreifen können. Wir bauen Maschinen, die das für uns tun. Die selben Maschinen, die unsere Bewusstseine, Erinnerungen und Identitäten speichern und bei Verlust wiederherstellen. Die, wenn wir durch Unfall oder Krankheit verletzt werden, uns wiederherstellen.

Willkommen in der Wikiwelt.

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